Oberharz im Harz

Urlaub im Oberharz – Bergstädte, Höhenluft und Natur pur

Das Gebiet des Oberharzes umfasst den westlichen und höheren Teil des Harzgebirges, der über viele Jahrhunderte hinweg durch den Silberbergbau geprägt war.

Wie jede Tradition hat natürlich auch der Bergbau Spuren hinterlassen, auf die sich Gäste des Harzes unbedingt begeben sollten. Jede der sieben Oberharzer Bergstädte ist einen Besuch wert.

Clausthal-Zellerfeld wurde zur Blütezeit des Bergbaus als Hauptstadt des Oberharzes bezeichnet. Aufgrund seines Höhenklimas und der sauberen Luft ist der staatlich anerkannte Luftkurort vor allem bei Sportlern und Kurgästen beliebt.

Einen Ausflug wert sind hier das Oberharzer Bergwerkmuseum sowie die zugehörigen Schächte. Daneben sollten die Marktkirche zum Heiligen Geist und die Sankt Salvatoris Kirche besichtigt werden.

Die einstmals freie Bergstadt Sankt Andreasberg ist heute ebenfalls Luftkurort und insbesondere für ihr Angebot an Heilfastenkuren und Fastenwanderungen bekannt. Zudem ist die Stadt die Nationalparkgemeinde des Nationalparks Harz. Mit Beginn der Skisaison strömen passionierte Wintersportler nach Sankt Andreasburg und zum Sonnenberg.

Mit zahlreichen, gut präparierten Pisten und Loipen, Sesselbahnen und Schleppliften sowie der ersten Snowtubing-Bahn der Region ist die Stadt das alpine Skizentrum des Harzes. Ist der Schnee getaut, nimmt die Sommerrodelbahn den Betrieb auf. Neben Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren, bietet sich ein Besuch des Hochseilgartens an.

Altenau ist vor allem bei Nordic-Walkern und Mountainbikern beliebt. Alljährlich werden hier sowohl der Nordic-Walking-Cross sowie eine Reihe von Mountainbike-Cups und Mountainbike-Marathons abgehalten. In Lauenthal hingegen kommt wiederum dem Wintersport, insbesondere dem Skilanglauf und dem Wandern, große Bedeutung zu.

Auf dem Bergbaulehrpfad können sowohl Geist als auch Kondition trainiert werden. In Wildemann, der kleinsten der sieben Oberharzer Bergstädte, befinden sich ein beheizbares Freibad, eine Minigolfanlage sowie der sogenannte „Hundewald“ – ein Freilaufareal für Hunde, das ganzjährig geöffnet hat. Bad Grund wird gern wegen der Iberger Tropfsteinhöhle besucht. Zudem können Sie dort sogar den Hexenbesenführerschein machen.